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philosophie


The Hopi Prophecy

You have been telling people that this is the Eleventh Hour, now you
must go back and tell the people that this is the Hour.
And there are things to be considered. . . .

Where are you living?
What are you doing?
What are your relationships?
Are you in right relation?
Where is your water?

Know your garden.
It is time to speak your truth.
Create your community.
Be good to each other.
And do not look outside yourself for your leader.

This could be a good time! There is a river flowing now very fast.
It is so great and swift that there are those who will be afraid.
They will try to hold on to the shore.
They will feel they are being torn apart and will suffer greatly.
Know the river has its destination.
The elders say we must let go of the shore, push off into the
middle of the river, keep our eyes open, and our heads above the water.

And I say, see who is in there with you and celebrate. At this time in
history, we are to take nothing personally, least of all ourselves.
For the moment that we do, our spiritual growth and journey come to a halt.

The time of the lone wolf is over. Gather yourselves!
Banish the word 'struggle' from your attitude and your vocabulary.
All that we do now must be done in a sacred manner and in celebration.

We are the ones we've been waiting for.

Oraibi Hopi Nation, Arizona (April 1993)

 

Immanuel Kant - Kathegorischer Imperativ (Audio)

 

Desiderata (Dinge nach denen man streben sollte)

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast
und sei des Friedens eingedenk,
den die Stille bergen kann.

Stehe - soweit ohne Selbstaufgabe möglich -
in freundlicher Beziehung zu allen Menschen.
Äußere deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen zu,
auch den Geistlosen und Unwissenden;
auch sie haben ihre Geschichte,
Meide laute und aggressive Menschen,
sie sind eine Qual für den Geist.

Wenn du dich mit anderen vergleichst,
könntest Du bitter werden und Dir nichtig vorkommen;
denn es wird immer jemanden geben,
größer oder geringer als Du.
Freue Dich Deiner eigenen Leistungen
wie auch Deiner Pläne
bleibe weiter an Deiner eigenen Laufbahn interessiert,
Sie ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten.

In deinen geschäftlichen Angelegenheiten
lass Vorsicht walten; denn die Welt ist voller Betrug.
Aber dies soll dich nicht blind machen
gegen gleichermaßen vorhandene Rechtschaffenheit.

Viele Menschen ringen um hohe Ideale;
und überall ist das Leben voller Heldentum.
Sei Du selbst; vor allen Dingen heuchle keine Zuneigung.
Noch sei zynisch was die Liebe betrifft;
denn auch im Angesicht aller Dürre und Enttäuschung
ist sie doch immerwährend wie das Gras.

Ertrage freundlich-gelassen den Ratschluss der Jahre,
gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf.
Stärke die Kraft des Geistes,
damit sie Dich im plötzlich hereinbrechenden Unglück schütze.

Aber beunruhige Dich nicht mit Einbildungen.
Viele Befürchtungen sind Folgen von Erschöpfung und Einsamkeit.
Bei einem heilsamen Maß an Selbstdisziplin sei gut zu Dir selbst.
Du bist ein Kind des Universums,
nicht weniger als die Bäume und die Sterne;
Du hast ein Recht hier zu sein.
Und ob es Dir nun bewusst ist oder nicht;
zweifellos entfaltet sich das Universum wie vorgesehen.
Darum lebe in Frieden mit Gott,
was für eine Vorstellung Du auch von ihm hast
und was immer Dein Mühen und Sehnen ist.

In der lärmenden Wirrnis des Lebens
erhalte Dir den Frieden Deiner Seele.
Trotz all ihrem Schein, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen
ist diese Welt doch wunderschön.

Sei vorsichtig, strebe danach, glücklich zu sein.

Max Ehrmann, 1927

 

Eure Kinder.....

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Es sind die Söhne
und die Töchter von des Lebens
Verlangen nach sich selber.
Sie kommen durch euch, doch nicht von euch;
Und sind sie auch bei euch, so gehören sie
euch doch nicht.
Ihr dürft euch bestreben, ihnen gleich zu werden,
doch sucht nicht, sie euch gleich zu machen.
Ihr dürft Ihnen eure Liebe geben,
doch nicht eure Gedanken,
denn sie haben Ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Leib behausen, doch nicht
Ihre Seele.
Denn ihre Seele
wohnt im Haus von Morgen,
das ihr nicht zu betreten vermöget,
selbst nicht in euren Träumen.

Kahlil Gibran


english:
On Children

Your children are not your children.
They are the sons and daughters of life's longing for itself.
They come through you but not from you,
And though they are with you yet they belong not to you.
You may give them your love but not your thoughts,
For they have their own thoughts.
You may house their bodies but not their souls,
For their souls dwell in the house of tomorrow,
which you cannot visit, not even in your dreams.
You may strive to be like them,
but seek not to make them like you.
For life goes not backward nor tarries with yesterday.

-Kahlil Gibran-

 

Sehr gut, sehr gut...

In einem Fischerdorf bekam ein Mädchen ein uneheliches Kind, und nach vielen Schlägen
gab sie endlich den Namen des Kindesvaters preis: der Zen-Meister, der den ganzen Tag im
Tempel außerhalb des Dorfes meditierte.
Die Eltern des Mädchens, begleitet von vielen Dorfbewohnern, begaben sich zu dem
Tempel, unterbrachen rücksichtslos des Meisters Meditation, beschimpften ihn wegen seiner
Heuchelei und erklärten, da er der Vater des Kindes war, sollte er nun auch die Last der
Erziehung tragen. Der Meister antwortete nur: „Sehr gut, sehr gut.“

Als die Menge abgezogen war, hob er das Baby vom Boden auf und vereinbarte mit einer
Frau aus dem Dorf, das Kind auf seine Kosten zu nähren und zu kleiden.
Der Ruf des Meisters war ruiniert. Niemand kam mehr zu ihm, um sich unterweisen zu
lassen.
Als schließlich ein ganzes Jahr vergangen war, konnte es das Mädchen, die das Kind
geboren hatte, nicht mehrlänger aushalten und bekannte, dass sie gelogen hatte. Der Vater
des Kindes war der Nachbarjunge.
Die Eltern und Dorfbewohner waren sehr zerknirscht. Sie warfen sich dem Meister zu Füßen,
um seine Vergebung zu erhalten, und baten, ihnen das Kind zurückzugeben. Und er sagte
nichts weiter als: „Sehr gut, sehr gut.“
Der erweckte Mensch!
Seinen Ruf verlieren? Kein großer Unterschied zu dem Verlust jenes Vertrages, den man
gerade im Traum unterzeichnen wollte.

 

Thomas Hübl - Spielregeln

 

Amerikanisch indigene Weisheit

Eines Abends erzählte ein alter Cherokee seinem Enkel über den Kampf, der in den Menschen tobt.

Er sagte:
"Mein Sohn, es gibt einen Kampf zwischen zwei Wölfen in jedem von uns."

Einer der Wölfe ist böse.
Er ist Zorn, Neid, Eifersucht, Kummer, Bedauern, Habgier, Arroganz Selbstmitleid, Beschuldigung, Feindseligkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Lügen, falscher Stolz, Überheblichkeit und Egoismus.

Der andere Wolf ist gut.
Er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Bescheidenheit, Freundlichkeit, Güte, Menschlichkeit, Großzügigkeit, Wahrheit, Mitgefühl und Vertrauen.

Der Enkel überlegte ungefähr eine Minute und fragte dann seinen Großvater:
"Und welcher Wolf gewinnt?"

Der alte Cherokee gab zur Antwort:
"Derjenige, den Du öfter fütterst."


Der Sprung in der Schüssel

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.

Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen
Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich: Die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel
war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die
Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: "Ich schäme mich so wegen
meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft."

Die alte Frau lächelte. "Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?"
"Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn
wir nach Hause laufen.
Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du
bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren."

Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und
lohnenswert machen. Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,...

Als ich mich selbst zu lieben begann,

Habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und, dass alles, was geschieht, richtig
ist – von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: das nennt man VERTRAUEN

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte
sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe
aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen,
heute mache ich ausschließlich das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo
heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem,
das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das – Gesunden Egoismus –
Aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE

Als ich mich selbst zu lieben begann
Habe ich aufgehört immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich ausschließlich in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so liebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten;
Denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander,
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN

(Aus einer Rede von Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959)


The Muddy Road

This is one of the most famous stories of Tanzan.

Tanzan and Ekido were once traveling together down a muddy road. A heavy rain was falling. As they came around a bend, they met a lovely girl in a silk kimono and sash, unable to cross at an intersection.
"Come on, girl," said Tanzan at once. Lifting her in his arms, he carried her over the mud.
Ekido did not speak until that night when they reached a lodging temple. Then he could no longer restrain himself. "We monks don't go near females," he told Tanzan, "especially not young and lovely ones. It is dangerous. Why did you do that?"
"I left the girl there," said Tanzan. "Are you still carrying her?"

 

Wie ich dir begegnen möchte...

Ich möchte dich lieben, ohne dich einzuengen
Dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten
Dich ernst nehmen, ohne dich auf etwas festzulegen
Dich einladen, ohne Forderungen an dich zu stellen
Dir etwas schenken, ohne Forderungen daran zu knüpfen
Von dir Abschied nehmen, ohne wesentliches versäumt zu haben
Dir meine Gefühle mitteilen, ohne dich für sie verantwortlich zu machen
Dich informieren, ohne dich zu belehren
Dir helfen, ohne dich zu beleidigen
Mich um dich kümmern, ohne dich verändern zu wollen
Mich an dir freuen – so wie du bist
Wenn ich von dir das gleiche bekommen kann,
dann können wir uns wirklich begegnen und uns gegenseitig bereichern.

 

Bedingungsfreie Liebe

Ich liebe dich, wie du bist.
Während du auf der Suche bist nach Deiner eigenen besonderen Art, mit der Welt um Dich herum in Beziehung zu treten, ehre ich Deine Entscheidungen, auf welche Weise Du Deine Lektionen lernen möchtest.
Ich weiß dass es wichtig ist, dass Du genau der Mensch bist, der Du sein möchtest, und nicht der, den ich oder andere erwarten. Es ist mir klar, dass ich nicht weiß, was für Dich das Beste ist, obwohl ich vielleicht manchmal meine, es zu wissen. Ich war nicht dort, wo Du warst, und ich habe das Leben nicht aus Deinem Blickwinkel gesehen. Ich weiß nicht, welche Lernaufgaben Du Dir ausgesucht hast, noch wie oder mit wem Du sie lösen möchtest, noch welche Zeitspanne Du Dir dafür vorgenommen hast. Ich habe nicht aus Deinen Augen geblickt, wie könnte ich also wissen, was Du benötigst.
Ich lasse Dich durch die Welt gehen, ohne in Gedanken oder Worten zu beurteilen. Die Dinge, die Du sagst oder tust, betrachte ich nicht als Irrtum oder Fehler. Von meinem Punkt aus sehe ich, dass es vielerlei Möglichkeiten gibt, die verschiedenen Seiten unserer Welt zu betrachten und zu erfahren. Ich akzeptiere rückhaltlos jede Deiner Entscheidungen in jedem beliebigen Augenblick. Ich fälle keinerlei Urteil, denn wenn ich Dir Dein Recht auf Deine Entwicklung abspräche, so würde ich damit dasselbe auch mir und allen anderen absprechen.
Jenen, die einen anderen Weg wählen als ich, auf den ich vielleicht nicht meine Kraft und Energie lenken würde, werde ich doch niemals die Liebe verweigern, die Gott in mich gesenkt hat, damit ich sie der ganzen Schöpfung schenke, wie ich Dich liebe, so werde ich auch geliebt. Was ich säe, das werde ich auch ernten.
Ich gestehe Dir das universale Recht auf freie Entscheidung zu, Deinen eigenen Pfad zu wandeln und voranzuschreiten oder eine Weile auszuruhen, je nach dem, was für Dich gerade das Richtige ist. Ich werde mir kein Urteil erlauben, ob diese Schritte groß oder klein sind, leicht oder schwer, aufwärts oder abwärts führen, denn das wäre nur meine eigene Sichtweise. Es könnte sein, dass ich Dich tatenlos sehe und dies für wertlos halte, und doch könnte es sein, dass Du großen Balsam in die Welt bringst wie Du so dastehst, gesegnet vom Lichte Gottes.
Nicht immer kann ich das größere Bild der Göttlichen Ordnung sehen.
Denn es ist das unveräußerbare Recht aller Lebensströme, ihre eigene Entwicklung selbst zu wählen, und ich anerkenne voll Liebe Dein Recht, Deine Zukunft selbst zu bestimmen. In Demut beuge ich mich der Erkenntnis, dass das, was ich für mich als das Beste empfinde, nicht bedeutet, dass es auch für Dich das Richtige sein muss. Ich weiß, dass Du genauso geleitet wirst, wie ich und dem inneren Drang folgst, der Dich Deinen Pfad erkennen lässt.
Ich weiß, dass die vielen Rassen, Religionen, Sitten, Nationalitäten und Glaubenssysteme in unserer Welt uns großen Reichtum bescheren und uns aus solcher Vielfalt großen Nutzen und viele Lehren ziehen lassen. Ich weiß, dass wir jeder auf einmalige Weise lernen, wie wir Liebe und Weisheit zu dem großen Ganzen zurückbringen können. Ich weiß, dass - wenn etwas ausschließlich auf eine Art getan werden könnte - es hierzu nur eines Menschen bedürfte.
Ich will Dich nicht ausschließlich dann lieben, wenn Du Dich so verhältst, wie es meiner Vorstellung entspricht und wenn Du an die gleichen Dinge glaubst wie ich. Ich begreife, dass Du in Wahrheit mein Bruder, meine Schwester bist, auch wenn Du an einem anderen Ort geboren wurdest und an einen anderen Gott glaubst als ich.
Die Liebe, die ich fühle, gilt der ganzen Welt Gottes. Ich weiß, dass jedes lebende Ding ein Teil Gottes ist, und tief drinnen hege ich Liebe für jeden Menschen, jedes Tier, jeden Baum und jede Blume, für jeden Vogel, jeden Fluss und jeden Ozean und für alle Geschöpfe in aller Welt.
Ich verbringe mein Leben in liebendem Dienst und bin dabei das beste Ich, das ich sein kann, und ich verstehe die Vollkommenheit Göttlicher Wahrheit immer ein bisschen mehr und werde immer glücklicher in der Heiterkeit bedingungsloser Liebe.

 

Eine Konversation mit den Elementen

Liebes Element WASSER
mit deiner Kraft des universellen Wassers
wasche heraus aus meiner Aura und löse auf
alle belastenden Energien und Ängste,
die mein Heute belasten
DANKE – liebes Element Wasser


Liebes Element FEUER
mit deiner Kraft des universellen Feuers
reinige und wandle um
Alle nicht zu mir gehörenden Eigenschaften meiner Selbst,
die Heute nach Reinigung und Umwandlung rufen
DANKE – liebes Element Feuer


Liebes Element LUFT
mit deiner Kraft des universellen Geistes
Stärke und nähre mein Selbst
mit der ewigen pulsierenden Lebenskraft
durchströme meinen ganzen Körper, jede Zelle
Bewirke, dass alle Zelle, die sich heute erneuern meiner
Vollkommenheit entsprechen
DANKE – liebes Element Luft


Liebes Element ERDE
mit der Kraft der Energie der Atome
Manifestiere meine Form als würdigen Tempel
für ICH BIN
DANKE – liebes Element Erde

Ich danke euch, liebe Elemente Manifestationen von Ich bin

 

Für dich und dein Bewusstsein

Ich bin die volle Souveränität
meines Selbstes - meines Gott-Selbstes
Meines erwachenden Christus-Bewusstseins
In meiner Unvollkommenheit
HIER und JETZT
In meiner physischen Manifestation
In dieser konkreten Inkarnation

Mit der Autorität und Macht von Ich Bin
Mit der heilenden Kraft
Meines erwachenden Christus-Bewusstseins
Wandle ich um
Meine falsch beeigenschafteten Energien
Die sich heute zu Ihrer Heilung melden

Mit der Macht und Souveränität von Ich Bin
Mit meinem erwachenden Christus-Bewusstsein
Weise ich zurück
Alle fremden Energien und Ängste
Die heute versuchen
Mein Bewusstsein zu stören und zu behindern

Ich Bin eine Darstellung
Meiner unantastbaren Souveränität
HIER & JETZT
In dieser physischen Manifestation
In dieser konkreten Inkarnation
Ich Bin Ich Bin Ich Bin

Es grüßen die bewussten Intelligenzen und Energien zur Freude von Ich Bin

 

Die Schuhe Gottes (Parabel)

Nachdem Gott die Erde erschaffen hatte, ruhte er sich am siebten Tag
aus, setzte sich hin und zog seine Schuhe aus. Es waren seine
Lieblingsschuhe, die maßgeschneidert waren und daher perfekt passten.
Der linke Schuh war eher schlank, aus feinstem zarten Leder genäht, aber
doch mit einem starken Charakter versehen. Dieser Schuh hatte zudem
die Eigenschaft in seinem Gehen immer einen Schritt voraus sein zu wollen.
Der rechte Schuh fühlte sich sehr kuschelig an und liebte die Anwesenheit
seines linken Schuhs sehr. Gerne folgte er im Gleichschritt dem Rhythmus des Gehens.
Seit die beiden Schuhe beisammen waren, folgten sie an den Füßen
Gottes glücklich seinen Schritten. Jeder Schuh war für sich alleine ganz,
nichts fehlte an ihm und doch konnten sie nur zu zweit ihre Aufgabe erfüllen.
Eines Tages war dem linken Schuh das Gehen nicht genug und er
beschloss zu wachsen. Er fragte daher Gott, ob er wachsen könne und
nachdem Gott wusste, dass ihm seine Schuhe nicht davon laufen würden,
ließ er ihnen seinen freien Willen.
„Du sollst deine Erfahrungen machen dürfen.“, sprach Gott zu seinem
Schuh. Der linke Schuh war glücklich und machte sich an die Arbeit. Als
intelligenter Schuh Gottes war es für ein Leichtes alle Änderungen an ihm
vorzunehmen, die er sich wünschte. Bald sah er jedoch, dass der rechte
Schuh nicht mehr ganz zu ihm passte und er forderte diesen auf, ebenfalls zu wachsen.
Nachdem aber Gott beiden Schuhen den gleichen freien Willen gewährt
hatte, mochte der rechte Schuh, der im Charakter etwas anders war, nicht
alle Änderungen mitmachen, die der linke Schuh vorgeschlagen hatte.
So geschah es, dass Gottes Lieblingsschuhe ihm nicht mehr passten und
er sie eine Zeit lang liegen ließ. Die Schuhe konnten sich nicht selbst
bewegen und so standen sie getrennt nebeneinander. Traurig standen sie
nun da und dachten über ihr Dasein nach und suchten getrennt nach
einem Weg, um wieder gehen zu können. Ihre Trennung war aber nur
eine scheinbare, denn als Paar gehörten sie zusammen und zu Gott.
Die Schuhe begannen zu Gott zu beten und nachdem Gott bereits seine
schönen Schuhe vermisst hatte, schickte er ihnen seine Liebe. Beide
Schuhe nahmen Gottes Liebe an und besannen sich ihrer eigentlichen
Aufgabe ihres Seins.
Der linke und der rechte Schuh passten sich gerne wieder Gottes Füßen
an und folgten künftig jedem seiner Schritte.

 

Auszug aus Goethe´s "Faust"

Hier war die Arznei, die Patienten starben,
Und niemand fragte: wer genas?
So haben wir mit höllischen Latwergen
In diesen Tälern, diesen Bergen,
Weit schlimmer als die Pest getobt.
Ich habe selbst den Gift an Tausende gegeben,
Sie welkten hin, ich muss erleben
dass man die frechen Mörder lobt.

 

Finden

Ich suche nicht - ich finde.

Suchen, das ist Ausgehen von alten Beständen
und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem.

Finden, das ist das völlig Neue.
Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt.

Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer:
Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich
ausschließlich jene auf sich nehmen,
die im Ungeborgenen sich geborgen wissen,
die in der Ungewissheit,
in der Führerlosigkeit geführt werden,
die sich vom Ziel ziehen lassen
und nicht selbst das Ziel bestimmen.

Pablo Picasso

 

Der glückliche Fischer

Es war einmal ein Fischer, der fuhr morgens früh hinaus aufs Meer, warf sein Netz aus und fing Fische. Wenn er genug gefangen hatte, fuhr er zurück in den Hafen, verkaufte den Fang und legte sich mittags in die Sonne und war zufrieden.
Da kam ein Manager vorbei, der Urlaub an der See machte, und fragte den Fischer, warum er so faul in der Sonne läge?
Nun, ich habe genug getan für heute, antwortete der Fischer.
Quatsch – Du musst nochmal hinausfahren und mehr Fische fangen!
Warum sollte ich das tun?
Na, dann kannst Du deinen 2. Fang auch noch verkaufen und das Geld zur Seite legen!
Warum das?
Na, dann kannst du dir irgendwann ein zweites Boot kaufen!
Ja, wofür das denn – ich kann nur mit einem fahren.
Na, dann kannst du einem anderen Fischer das Boot vermieten und mit dem Geld einen weiteren Fischer bezahlen, der mit dem ersten Boot deine Arbeit tut!
Ja, und warum?
Na, dann brauchst du irgendwann nicht mehr selber fischen, sondern musst nur noch die anderen kontrollieren und alles organisieren!
Ja, und warum sollte ich das tun?
Dann kannst du dich mittags in die Sonne legen und faulenzen!

Hmm ja, aber das tue ich doch jetzt auch …?!

 

Cherokee Teaching

An elder Cherokee is teaching his grandson about life.
"A fight is going on inside me," he said to the boy.

"It is a terrible fight and it is between two wolves.
One is evil - he is anger, envy, sorrow, regret, greed, arrogance, self-pity, guilt, resentment, inferiority, lies, false pride, superiority, and ego."

He continued,
"The other is good - he is joy, peace, love, hope, serenity, humility, kindness, benevolence, empathy, generosity, truth, compassion, and faith. The same fight is going on inside you - and inside every other person, too."

The grandson thought about it for a minute and then asked his grandfather, "Which wolf will win?"

The old Cherokee simply replied, "The one you feed."